Avis sur la langue
Cette opportunité semble publiée en German. Comme l'offre est rédigée dans une langue locale, lisez attentivement l'annonce officielle pour savoir si un niveau en German est attendu pour ce poste.
Résumé de l'offre
The Philipps-Universität Marburg is recruiting a full‑time, three‑year PhD researcher in Computer Science to work on the DFG‑funded project "Per:DIS – Perception of Disinformation – Analysing the Impact of Form and Content of News Video Presentations". The role involves collecting and annotating a corpus of news videos, developing multimodal AI methods for sentiment, emotionality, adversarial manipulation, and robust disinformation detection, and collaborating with interdisciplinary partners in psychology and communication. Candidates should hold a Master’s or equivalent in Computer Science (or related field) with strong skills in computer vision, machine learning, NLP, and Python. The position offers a competitive salary (E13 TV‑H), mentoring, access to high‑performance computing, and a supportive research environment in Marburg, Germany. Deadline for applications is 13 September 2026.
Généré à partir du contenu enregistré de l'offre. Vérifiez toujours les détails dans l'annonce officielle.
Description du projet
Ausschreibungs-ID:
fb12-0019-wmz-2026
Eintrittstermin:
nächstmöglich
Bewerbungsfrist:
13.09.2026
Entgeltgruppe:
E 13 TV-H
Befristung:
3 Jahre
Umfang:
Vollzeit
Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.
Am Fachbereich Mathematik und Informatik, Künstliche Intelligenz – Multimodale Modellierung und Maschinelles Lernen (AG Ewerth), ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet auf 3 Jahre, soweit keine Qualifizierungsvorzeiten anzurechnen sind, eine drittmittelfinanzierte Vollzeitstelle als
Wissenschaftlicher Mitarbeiterin (Doktorand*in)
zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.
Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Re:DIS – Rethinking disinformation“ geförderte Projekt „Per:DIS – Perception of Disinformation – Analysing the Impact of Form and Content of News Video Presentations“ beschäftigt sich mit der Wahrnehmung multimodaler Desinformationen in Nachrichtenvideos. Das Projekt Per:DIS verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der Informatik, Psychologie und Kommunikationsforschung miteinander verbindet, um die Rezeption multimodaler (Des-)Informationen zu erklären und vorherzusagen. Es sollen in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner aus der Psychologie computergestützte Modelle entwickelt werden, die von Videomerkmalen abgeleitet Vorhersagen zur Wahrnehmung und Glaubwürdigkeitseinschätzung von Nachrichtenvideos erlauben.
Ihre Aufgaben:
- wissenschaftliche Dienstleistungen in der Forschung
- Datensammlung, -vorverarbeitung, -anreicherung, und -annotation: Erstellung eines Korpus von Nachrichtenvideos samt Metadaten, und ggf. User-Kommentare aus Social-Media-Kanälen
- Erforschung und Entwicklung von multimodalen KI-Methoden zur Analyse von Nachrichtenvideos (Sentiment, Emotionalisierung, etc.)
- Erforschung und Entwicklung von multimodalen adversarialen KI-Methoden zur Manipulation von Nachrichten
- Erforschung und Entwicklung von multimodalen KI-Methoden zur Erkennung von Desinformation, die robust gegenüber gezielten Manipulationen sind
- Kommunikation mit interdisziplinären Projektpartnern und Präsentation von Ergebnissen auf internationalen Konferenzen
- Publikation von wissenschaftlichen Ergebnissen und Berichten
Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG.
Ihr Profil:
- sehr gut bis gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) in Informatik oder verwandter Fachrichtung
- fundierte Kenntnisse zu Computer Vision, auf Master-Level
- fundierte Kenntnisse zu maschinellen Lernverfahren (ML), auf Master-Level
- fundierte Kenntnisse zu Natural Language Processing, auf Master-Level sind von Vorteil
- fundierte Programmierfertigkeiten in Python, sowie nachgewiesene Erfahrung in der Nutzung von ML-Frameworks
- ausgeprägte interdisziplinäre Kommunikations- und Teamfähigkeit, dokumentiert durch frühere Zusammenarbeit mit interdisziplinären Forschungsteams oder externen Partnerinnen/Kundinnen
Die Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (z. B. ein Promotionsprojekt auf dem Gebiet der multimodalen Analyse von (Des-)Informationen in Nachrichtenvideos) wird erwartet.
Wir bieten:
- hervorragende Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung, z. B. zum Forschungssoftwareentwickler, einschließlich Mentoring und Unterstützung bei der Planung Ihrer beruflichen Laufbahn
- ein exzellentes und sich dynamisch weiterentwickelndes Forschungsumfeld am Fachbereich Mathematik und Informatik, einschließlich drei neu eingerichteter KI-Professuren
- Anbindung an hessian.AI (Hessisches Zentrum für Künstliche Intelligenz) mit herausragenden Kooperationsmöglichkeiten und Hochleistungsrechnerressourcen für das Training groß angelegter KI-Modelle
- ein exzellentes internationales und nationales Forschungsnetzwerk (einschließlich Verbindungen zu verschiedenen Instituten der Leibniz-Gemeinschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft) sowie Fördermittel für die Teilnahme an Konferenzen
- flexible Arbeitszeiten und Möglichkeiten für mobiles Arbeiten
- kostenlose Nutzung des ÖPNV in Hessen (Landesticket)
- Familienservice, Betriebliche Altersvorsorge (VBL) und Sportprogramme am Zentrum für Hochschulsport
Die Philipps-Universität unterstützt die professionelle Entwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen durch die Angebote der Marburg Research Academy (MARA), des International Office und der Stelle für Hochschuldidaktik.
Kontakt für weitere Informationen
Herr Dennis Koch +49 6421-28 21585 Dennis.Koch@uni-marburg.de
Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2 und 3 SGB IX) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.
Bitte bewerben Sie sich bis zum 13.09.2026 ausschließlich über den untenstehenden Bewerbungs-Button. Bitte achten Sie unbedingt auf die Vollständigkeit Ihrer Bewerbungsunterlagen (d. h., Motivationsschreiben, Lebenslauf, Urkunden und Zeugnisse zu Hochschulabschlüssen, sofern vorhanden: Arbeitszeugnisse).
Philipps-Universität Marburg
Marburg, Germany